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Im Herbst sehen wir Wildgänse in ihrer pfeilförmigen Flugformation am Himmel. Wenn wir diese Vögel genau beobachten, können wir sehr viel auf unsere Teamarbeit übertragen. Die Wildgänse veranschaulichen uns, was Teamgeist heißt. Die Gänse überwinden so faszinieren Entfernungen ohne einen Zwischen-Stop. Viel Größere Entfernungen, als sie jemals allein hätten bewältigen können. Sie entwickeln eine beeindruckende Dynamik, die die anderen mitreißt und motiviert. Wann immer eine Gans aus der Formation heraus fällt, fühlt sie unmittelbar den erhöhten Widerstand und versucht, sich sofort wieder in die Formation einzugliedern, um von der Kraft des Zuges zu profitieren. Wird die Leitgans müde, so wechselt sie ans Ende der Formation, und eine andere Gans übernimmt ihren Platz an der Spitze. Interessanterweise schreien und schnattern die anderen Gänse während des Formationsfluges ständig laut. Man weiß inzwischen, dass sie so die jeweilige Führungsgans anfeuern wollen, eine möglichst hohe Schlagzahl beizubehalten. Das bringt Strecke. Aber die Gänse verhalten sich bei ihrem Formationsflug auch sehr sozial.   Erkrankt eine Gans oder wird sie durch eine Gewehrkugel verwundet, sodass sie aus der Formation fällt, so lösen sich jeweils zwei weitere Gänse aus der Formation und folgen dem verletzen Tier hinunter, um ihm zu helfen und es zu beschützen. Die beiden Helfer bleiben so lange beim verwundeten oder erkrankten Tier, bis es entweder wieder fliegen kann oder gestorben ist. Dann schliessen sie sich einer anderen Formation an.  
Teamarbeit im Beruf
Gänse zeigen uns äußerst plastisch, wie gute Teamarbeit unter schwersten Bedingungen funktionieren kann.
Wissenschafter haben herausgefunden, dass eine Formation fliegender Gänse ca. 78 % weitere Entfernungen zurücklegen kann als eine solo fliegende Gans. Jeder Flügelschlag eines einzelnen Tieres schafft nämlich Aufwind, den der jeweils nachfolgende Vogel in der V-Formation nutzt. So ermüdet der einzelne weniger.