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Eine möglichst schnelle und reibungslos verlaufende Kommunikation sorgt für den nötigen Informationsfluss im Team, sie verringert das Entstehen von Missverständnissen und erleichtert die Lösung von Beziehungsproblemen, deren Ursachen im sozialen Miteinander liegen. Das die Leistungsentwicklung im Team mit Kommunikation zu tun hat, ist selbstverständlich. Daher ist es eine notwendige Voraussetzung, hier richtig zu kommunizieren und eine Kultur des Dialoges und nicht der Diskussion zu schaffen. Diese zu fördern und mit den Teilnehmern gemeinsam zu reflektieren, ist eine Kernaufgabe im Rahmen der Leistungsteamentwicklung. Da die Teamkommunikation einen ganz wesentlichen Anteil an der gruppendynamischen Entwicklung eines Teams hat, werden an sie hohe Anforderungen gestellt, die im Rahmen der Kategorien von Teamfähigkeit demgemäß auch einen hohen Stellenwert besitzen. Was ab sozialen Kompetenzen in diesem Zusammenhang verlangt ist, lässt sich ganz allgemein so formulieren: Nur ein Team, das offen und ehrlich miteinander umgeht, wird auf die Dauer erfolgreich sein. Eine gut funktionierende Teamkommunikation erfordert vor allem folgende 20 Fähigkeiten und Verhaltensweisen

Kommunikation im Team:

Kommunikation
1. Kontaktfähigkeit zu Kolleginnen und Kollegen erhöhen 2. Voneinander profitieren und Reibungsverluste minimieren 3. Bereitschaft zu neuen Erfahrungen, Aufgaben und Rollen 4. Realistische Selbst- und Fremdeinschätzungen 5. Die eigenen Stolpersteine im Team sichtbar machen und lösen   6. Sicherheit in der persönlichen Kommunikation gewinnen 7. Schneller Informationsfluss zwischen allen Teammitgliedern 8. Förderung der Partizipation aller Teammitglieder bei Gesprächen und in     Entscheidungsprozessen 9. Konstruktiver Realitätsbezug 10. Sprechen Sie in der „Ich-Form“, nicht von „man“ oder „wir“. 11. Offenheit für Kontakte zu allen anderen Teammitgliedern 12. Selbst- und Fremdwahrnehmung abstimmen 13. Partnerorientierter Gesprächsstil 14. Fähigkeit zum Feedback 15. Bewerten Sie einen Gesprächsbeitrag darauf hin, was Sie daran zur Lösung Ihrer Probleme/ Sachfragen näher bringt.       Vermeiden Sie es, die Beiträge anderer daraufhin zu untersuchen, was daran nicht funktioniert. 16. Hören Sie aufmerksam zu, was andere Teammitglieder zu sagen haben. Wiederholen       Sie mit eigenen Worten an wichtigen Stellen des Gespräches, was Sie verstanden haben. 17. Es kann immer nur ein Teammitglied zur Zeit reden. 18. Interpretieren Sie nicht, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, fragen Sie nach. 19. Funktionsbereiche und Rollen unterscheiden 20. Gute Teamkommunikation - optimale Zusammenarbeit

E-Mails verschlechtern die Teamarbeit

Wenn Kollegen von Angesicht zu Angesicht sprechen, vertrauen sie sich deutlich mehr als bei der Kommunikation via Mail und Videokonferenzen. Das ergab eine Studie der University of Illinois. E-Mail-Kommunikation und Videokonferenzen sparen uns eine Menge Zeit, aber sie machen unsere Arbeit nicht unbedingt besser. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der amerikanischen University of Illinois, die auf Betriebswirtschaft spezialisiert sind. Gregory Northcraft, Professor für Executive Leadership, sagt: Weil High-Tech-Kommunikation die persönliche Interaktion unterbindet, entsteht kein Vertrauen unter Mitarbeitern. Aber genau das wäre die Voraussetzung dafür, dass alle an einem Strang ziehen. "Die Technologien haben uns effizienter, aber viel weniger effektiv gemacht", weiß er. Was wir an Zeit gewinnen, büßen wir bei der Qualität der Beziehungen ein. Vor allem bei der Projektarbeit sei die Qualität der Beziehungen entscheidend. Wenn Teilnehmer ihren Kollegen nicht vertrauen, sinkt schnell auch das eigene Verantwortungsgefühl. Und wenn alle so an die Aufgaben herangehen, falle schnell die Leistungsbereitschaft des Teams ab.
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